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Die neue LiPo-Entwicklungszelle MFL26821-10 Fast Layer von MartinMechanic wurde von einer Forschungseinrichtung für die Produktion von Stacks für Lithium-Polymer-Akkus in Auftrag gegeben.

Bild: MartinMechanic

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Nagold (k-w). Die Batterietechnik schreitet rasant voran. Dem trägt MartinMechanic mit einer neuen LiPo-Entwicklungszelle Rechnung, die der Maschinenbauer auf der Motek 2022 in Stuttgart, der internationalen Fachmesse für die Produktions- und Montageautomatisierung, der Öffentlichkeit präsentiert hat.

Mit der völlig neuen Automationszelle MFL26821-10 Fast Layer werden Stacks für Lithium-Polymer-Akkus produziert, die in verschiedensten Anwendungen Energie liefern. Auftraggeber der Arbeitszelle ist eine private Forschungseinrichtung. Die Stacks der LiPo-Akkus bestehen in ihrem Innern aus mehreren Anoden. Mit der neuen Arbeitszelle, die im Reinraum zum Einsatz kommt, hat MartinMechanic erneut seine Kompetenz in der Branche unter Beweis gestellt.

Die Anoden werden jeweils durch eine Membran voneinander getrennt, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Sie sind entsprechend der benötigten Auslegung beschichtet und bereits passend zugeschnitten, wenn sie händisch in das Magazin des Pendeltischs eingelegt werden.

Ein Scara-Reinraumroboter von Mitsubishi holt die Anoden aus dem Magazin ab, um sie in der Aufnahme des Bautisches übereinander zu legen, damit ein Stack entsteht. Zwischendurch werden die Anoden via Omron-Bildverarbeitung beidseitig auf Form- und Oberflächenfehler geprüft.

Der Roboter legt zwischen die Anoden jeweils eine Membran, die von einer Rolle zugeführt wird, um den Direktkontakt zu verhindern. Vor dem Einlegen muss sie noch auf dem Arbeitstisch freigeschnitten und von der Bildverarbeitung geprüft werden.

Layer mit Anschlussfahnen werden aus einem weiteren separaten Magazin entnommen und an passender Stelle ebenfalls in den Stack eingelegt.

Allgemein sind die Stacks für die Batterien deutlich kleiner, energiedichter und sicherer geworden. Mit der Anlage können schnell und einfach verschiedene Batteriekonfigurationen erzeugt werden. Hat der Stack die gewünschte Höhe erreicht, wird der Stapel mit einem flüchtigen Klebstoff fixiert. Anschließend wandert der Stapel in den Wärmetunnel, wo er aushärtet. Die fertigen Stacks werden durch den Roboter einer Beschriftungsstation zugeführt und dann gezielt abgelegt.

Die Entwicklungszeit der neuen Anlage, inklusive Vorversuche, betrug bis zum Probelauf 14 Monate. Herzstück der LiPo-Entwicklungszelle, die sechs Quadratmeter misst, ist die Steuerung S7 von Siemens, die über ein mobiles, kabelgebundenes Display bedient werden kann sowie die Prozessparameter, peripheren Geräte und Schnittstellen regelt und überwacht.

Weitere Infos:www.MartinMechanic.com.

KONTAKT

MartinMechanic Friedrich Martin GmbH & Co KG

Heinrich-Hertz-Straße 2, 72202 Nagold, Deutschland

Telefon: +49 (0)7452-84660,
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Mail:info@MartinMechanic.com,
Internet:www.MartinMechanic.com

 

Prinzipiell alles aus einer Hand

MartinMechanic ist ein von Friedrich Martin gegründetes mittelständisches Unternehmen, das seit über 50 Jahren Standard- und Sonderanlagen plant und baut. Heute wird der Familienbetrieb in Nagold erfolgreich von seinen Söhnen Claus und Frank Martin geführt. Das Spektrum realisierter Lösungen reicht von kleinen Vorrichtungen bis hin zu komplexen Anlagen. Das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip der schwäbischen Tüftler beinhaltet sowohl Projektierung und Konstruktion als auch Teilefertigung, Schlosserei und Steuerungsbau sowie die mechanische und elektrische Inbetriebnahme. Vor ihrer Auslieferung durchläuft jede Anlage einen umfassenden Testlauf bei MartinMechanic unter realitätsnahen Bedingungen. Die weltweiten Kunden vertrauen auf gute technische Lösungen, die sauber umgesetzt werden, verbunden mit einem optimalen Service.