Wo Menschen und Kompetenzen zusammenkommen, entstehen neue Ideen: Das Netzwerktreffen des Manufacturing Innovations Network (MIN) am 16. September 2026 auf der AMB in Stuttgart zeigte einmal mehr, wie wertvoll der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung moderner Fertigungstechnologien ist. Gastgeber war das MIN-Mitglied EMUGE-FRANKEN, das die Teilnehmer an seinem Messestand willkommen hieß. Knapp 70 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Technologiethemen, gemeinsame Projekte und neue Kooperationsmöglichkeiten auszutauschen.

Erfolgreiches Netzwerktreffen auf der AMB 2026

19. Okt. 2026

Ein Netzwerk lebt vom Mitmachen

Eröffnet wurde das Treffen mit kurzen Grußworten von Renke Brunken, Geschäftsführer des Manufacturing Innovations Network, und Gerhard Knienieder, Geschäftsführer von EMUGE-FRANKEN. Beide begrüßten die Teilnehmer und unterstrichen die Bedeutung des persönlichen Dialogs innerhalb der industriellen Wertschöpfungskette.

Gerade auf einer internationalen Fachmesse wie der AMB wird deutlich, wie vielfältig die Herausforderungen der modernen Fertigung sind. Neue Technologien, steigende Anforderungen an Produktivität und Qualität sowie der Wunsch nach effizienteren und nachhaltigeren Prozessen verlangen nach Lösungen, die häufig erst im Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen entstehen. Genau hier setzt das MIN an: Es bringt Unternehmen, Technologieanbieter und Forschungseinrichtungen zusammen, fördert den Wissenstransfer und schafft Raum für neue Ideen.

EMUGE-FRANKEN zeigt, was Vernetzung bewirken kann

Wie wichtig der Netzwerkgedanke für die eigene Unternehmensentwicklung ist, verdeutlichte Christian Brunner, Manager bei EMUGE-FRANKEN, in seiner anschließenden Unternehmensvorstellung. Er gab Einblicke in die Kompetenzen und Aktivitäten des Werkzeugherstellers und zeigte anhand ausgewählter Projekte, welchen konkreten Nutzen der Austausch mit anderen Unternehmen und Partnern entfalten kann.

Seine Beispiele machten deutlich: Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam angegangen werden. Vernetzung ist damit weit mehr als der Aufbau neuer Kontakte. Sie eröffnet Zugänge zu zusätzlichem Know-how, bringt neue Lösungsansätze hervor und kann den Weg von einer ersten Idee bis zur praktischen Anwendung entscheidend verkürzen.

Fachlicher Austausch als Motor für neue Projekte

Diesen Gedanken griff Prof. Jan-Hendrik Dege vom Institut für Produktionsmanagement und -technik (IPMT) und Vorstandsmitglied des MIN auf. In seinem Vortrag betonte er die große Bedeutung des fachlichen Austauschs und der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Anhand ausgewählter Projekte zeigte er, wie aus Gesprächen, gemeinsamen Fragestellungen und dem Zusammenführen unterschiedlicher Kompetenzen konkrete Aktivitäten entstehen können.

Der Blick auf diese Projekte unterstrich eine zentrale Stärke des MIN: Das Netzwerk bietet nicht nur eine Plattform, um über technologische Entwicklungen zu sprechen. Es schafft auch die Voraussetzungen dafür, Themen gemeinsam weiterzuverfolgen, neue Lösungswege zu erarbeiten und Erkenntnisse aus Wissenschaft und industrieller Praxis miteinander zu verbinden.

Gerade bei komplexen fertigungstechnischen Fragestellungen ist dieser Wissenstransfer ein wichtiger Erfolgsfaktor. Was ein einzelnes Unternehmen vor Herausforderungen stellt, lässt sich im Zusammenspiel mit passenden Partnern häufig aus einer neuen Perspektive betrachten. So entstehen Impulse, aus denen innovative Ansätze und gemeinsame Projekte wachsen können.

Neue Kontakte, gute Gespräche und eine angenehme Atmosphäre

Im Anschluss an die Vorträge stand das persönliche Netzwerken im Mittelpunkt. Die knapp 70 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, aktuelle technologische Entwicklungen zu diskutieren, sich über laufende und geplante Projekte im MIN sowie darüber hinaus auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Bei leckerem Fingerfood und erfrischenden Getränken entwickelte sich eine offene, angenehme Atmosphäre, die den fachlichen Austausch ebenso förderte wie das persönliche Kennenlernen. In lockerer Runde wurden Ideen weitergedacht, Erfahrungen geteilt und mögliche Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen ausgelotet. Gerade diese Mischung aus fachlichen Impulsen und ungezwungenen Gesprächen macht die MIN-Netzwerktreffen zu einem wertvollen Bestandteil des Netzwerks.

Denn persönliche Begegnungen schaffen Vertrauen, machen gemeinsame Interessen sichtbar und bilden die Grundlage für Kooperationen, die weit über eine einzelne Messe hinausreichen. Auch der Austausch mit bislang unbekannten Ansprechpartnern eröffnet neue Perspektiven und erweitert den Blick auf mögliche Lösungsansätze.

Gemeinsam die Fertigung von morgen gestalten

Das Treffen auf dem Stand von EMUGE-FRANKEN machte deutlich, was das Manufacturing Innovations Network auszeichnet: Menschen und Kompetenzen zusammenzubringen, Wissen zu teilen und daraus neue Möglichkeiten für die industrielle Praxis zu entwickeln.

Der Dank des MIN gilt EMUGE-FRANKEN für die Gastfreundschaft und die Unterstützung bei der Durchführung des Netzwerktreffens sowie allen Referenten und Teilnehmern, die sich mit ihren Ideen und Erfahrungen eingebracht haben.

Denn Innovation entsteht selten im Alleingang. Sie braucht den offenen Dialog, unterschiedliche Perspektiven und Partner, die bereit sind, gemeinsam neue Wege zu gehen. Das MIN schafft dafür die Plattform – auf der AMB und weit darüber hinaus.

Fotogalerie: